Bevor es zum alkoholischen Teil geht, müssen wir uns erst mit dem Hauptkomponenten (nach Anteil) der meisten Cocktails auseinandersetzen: Saft.

Diverse Fruchtsäfte bilden nicht nur die Grundlage von einem Cocktail, sie können auch genutzt werden um leichte Dosierfehler aufzuheben. Orangensaft z.B. eignet sich ganz gut um ein zu stark gemixtes Cocktail zu “strecken” da es einen recht neutralen Geschmack hat. Maracuja und Ananas hingegen haben einen recht starken Eigengeschmack und würden den eigentlichen Cocktailgeschmack zu sehr beeinflussen.

Qualität

Quality means doing it right when no one is looking. [Henry Ford]

Ein Glas O-SaftBei den Alkoholfreien Cocktails spielen die Säfte meist sogar die Hauptrolle und spätestens hier wird ein wesentlicher Faktor klar: Die Qualität der Säfte wirkt sich genauso stark auf dem Geschmack eines Cocktails aus wie die Qualität der Alkoholika. Sich zu sagen das die Säfte eher Füllmittel sind und dann zu sparen ist eher kontraproduktiv zum Gesamterlebnis. In bestimmten Situationen ist das ja OK: Bei einer Party mit vielen Gästen z.B. Aber im kleinen Kreis oder wenn man darauf aus ist den Cocktail Geschmack der Lieblingsbar nachzumixen sind hochwertige Säfte wichtig.

Bei der Fahrba(r)bar nutzen wir Säfte der Firmen “Rapps” und “Heil”. Man findet sie in jedem Getränkemarkt und wenn man hierzulande einem Profi beim Mixen zuschaut, sieht man meist Saftflaschen von eben diesen Herstellern. Zusätzlich kann man auch den Umweltaspekt bedenken da diese Hersteller in Pfandflaschen abfüllen, so spart man sich den Müll der Plastikflaschen oder Tetrapacks der Discounter-Säfte.

Sorten

Natürlich kann man die Einkäufe der Saftsorten nach seiner eigenen Cocktailkarte einrichten aber ein guter Anfang ist AMO.

Ananas, Maracuja, Orange

Damit kann man schon fast alle Cocktails abfertigen die wir hier  vorstellen werden. Andere Sorten die man ab und an benötigt sind Banane, schwarze Johannisbeeren und Cranberry.

Und zum Schluß

Haltbarkeit und Kühlung von Säften ist recht einfach. Eigentlich müssen sie nicht gekühlt werden, das Eis in den Cocktails sorgt dann dafür. Wenn sie erstmal geöffnet sind, empfiehlt es sich die Säfte in den Kühlschrank zu stellen. Haltbarkeit ist bei Nektar (Maracuja, Orange, Jo-Beere) tendenziell länger aber manche Säfte kippen dann doch schneller um als andere. Ananas ist so ein Problemkandidat: Nicht sonderlich lange haltbar, selbst im Kühlschrank und der Geschmack verändert sich recht schnell bei längerer Lagerung. Es schmeckt recht herb im Vergleich zu einer frischen Flasche und spätestens wenn sich haarige Inseln auf der Oberfläche bilden wird es Zeit sich von dieser Flasche zu verabschieden.

Post to Twitter Post to Facebook Post to Delicious Post to Digg Post to Google Buzz Post to StumbleUpon